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Historische Führung in der Minoritenkirche Tulln
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Die Anfänge der Kirche des Tullner Minoritenklosters gehen auf 1225 zurück. 1739 wurde die Kirche neu errichtet und dem Hl. Johannes Nepomuk geweiht. Sie besteht unter anderem aus der Unterkirche, der angeschlossenen Sakristei, einer angebauten Loretokapelle mit der „Schwarzen Madonna von Loreto“ und der darunterliegenden Einsiedelei.
Als Schöpfer der farbenprächtigen Fresken der Barockkirche werden dem Tullner Minorit Innozenz Moscherosch (1697-1772) zugesprochen. Durch die spätbarocke Einheitlichkeit der Saalkirche erlangt der Raum durch den Gegensatz zwischen dem weiß gehaltenem Langhaus und des von rotem, braunem und grünem Stuccolustro geprägten Presbyteriums einen besonderen Reiz. Beeindruckende Holzskulpturen des Hl. Franz von Padua und des Hl. Leonhard markieren sanft den Übergang zur Orgelempore.