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Hoffnung auf Frieden im Heiligen Land
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Faten Mukarker wurde in Bethlehem geboren und lebte als Kind mit ihren Eltern in Bonn. Mit 19 Jahren kehrte Mukarker ins Westjordanland zurück, um zu heiraten und eine Familie zu gründen. Hier lebt sie in einer kleinen christlichen Minderheit. In dieser neuen Heimat erlebte sie einen Alltag, der von den jahrzehntelangen Konflikten und Problemen zwischen Israel und den Palästinenser*Innen geprägt ist. „Wir leben seit Jahrzehnten in einer Gewaltspirale und wir haben kaum Hoffnung auf Frieden“, so Mukarker.
Die derzeitige Situation im Westjordanland
Der Überfall der Hamas auf Israel im Oktober 2023 hat die Lebensbedingungen der Bevölkerung im Westjordanland weiter eskalieren lassen. „Seit mehreren Jahren kommen keine Tourist*Innen mehr nach Bethlehem. Alle, die vom Tourismus gelebt haben, wissen nicht, wie sie genug zum Leben verdienen sollen", berichtete die Aktivistin.
Angesichts dieser dramatischen und gefährlichen Situation setzt sich Mukarker seit vielen Jahren als Friedensaktivistin ein. „Beide Seiten müssen in Würde leben können“. Sowohl die jungen Palästinenser*Innen als auch die Israelis wachsen in einem Klima von Gewalt und Hass auf. Sie appelliert an alle, die Verletzungen auf beiden Seiten des Konflikts anzuerkennen und eine Perspektive für das Westjordanland zu schaffen.
"Die Lösung lautet: Leben und leben lassen"